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Jana Klaiber erklimmt beim ULTRAKS-Trail am Hochkönig das „Stockerl“

Über die Königsdisziplin von 72 km und 4150 Höhenmeter erkämpft sich, die für das SCOTT Running Team startende Jana den 3. Rang, beim erstmalig über diese Distanz ausgetragenen Trailrunning-Event am Hochkönig in Maria Alm.


Jana hat immer ein Lächeln übrig...
Jana hat immer ein Lächeln übrig...

Ein langer Tag lag vor den rund 160 Frauen und Männern, als Punkt 5 Uhr morgens der Startschuss für die Mutigsten in Hinterthal fällt. Für Jana gilt nun, nicht zu schnell loslaufen, sich nicht mitreißen lassen und den eigenen Rhythmus finden, das ist ihre oberste Prämisse für die ersten Stunden.


Am Arthurhaus wird nach rund 2 Stunden die erste Zwischenzeit genommen, auf Platz 4 rangiert die gebürtige Enztälerin, 4 Minuten hinter der Tschechin Vasinova Marcela auf Platz 3, aber die Verfolger sind nahe.


Auch nach rund 6 Stunden in Dienten ändert sich nichts in der Rangliste, doch nun stehen die Athleten vor einer gewaltigen Herausforderung, 1000 Höhenmeter hinauf zum Statzerhaus auf 2100 m ü. M., sind nach knapp 50km und rund 3000 Höhenmetern in den Beinen jetzt noch zu bewältigen.


Nach 8 Stunden Wettkampf läuft auch Jana an der Verpflegungsstation Statzerhaus, jetzt überraschend auf Rang 3 bei den Damen ein. „Nach hinten nur 2 Minuten Luft, gib alles“, so die von ihrer als Betreuerin fungierenden jüngeren Schwester Daria knapp formulierten Anweisungen, während nach akribisch eingeübtem Ablauf eiligst die Taschen mit Riegel und Energiedrinks ein letztes Mal vollgestopft werden. Jetzt noch 200 Höhenmeter runter und nochmal 200 Hm hoch, dann geht es nur noch 1200 Höhenmeter abwärts.

Auch wenn es ein harter Tag war, vergisst sie nicht zu lächeln...
Auch wenn es ein harter Tag war, vergisst sie nicht zu lächeln...

Ohne Blick auf die umliegende atemberaubende Bergwelt, motiviert durch die Sprüche der kleinen Schwester, die Arterien randvoll angereichert mit Kohlenhydraten und durch Adrenalin beflügelt, stürzte die unserem Skiclub erwachsene Ausdauerathletin, die unendlich scheinenden Kehren hinab, um am Ende ihre französische Verfolgerin Margot Navarro doch noch 2 weitere Minütchen zu distanzieren. Bei 10 Stunden und 4 Sekunden blieb die Uhr für Jana im Ziel von Maria Alm dann stehen.

...um am Ende mit einem stillen Lächeln zu genießen 🥰
...um am Ende mit einem stillen Lächeln zu genießen 🥰

Der letzte Anstieg des Tages, nämlich hoch auf das Podest erzeugte sichtliche Anstrengung, war aber gerade noch so machbar und wurde mit einem außergewöhnlich schönen Pokal belohnt.


 

 
 
 

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