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"Sagenhafte" Herbstwanderung des SCE

Nachdem sich schon vor ca. 2000 Jahren die alten Römer an Baden-Baden erfreuten, wurde es langsam Zeit, dass sich auch der Skiclub Enzklösterle die Gegend mal genauer anschaut. Also haben wir kurzerhand die Gegend um Baden-Baden zum Ziel unserer diesjährigen Herbstwanderung gemacht. Am Sonntag, den 22.10.2023 traf sich eine ziemlich repräsentative Delegation in der Nähe des neuen Schlosses, um die Stadt und die Gegend in Augenschein zu nehmen.

Am Treffpunkt in der Nähe des Neuen Schlosses ging es mit guter Laune los

Pünktlich um 10:00 Uhr ging es beim Neuen Schloss los. Das Wetter war für diese Unternehmung perfekt: Sonnig bei nicht allzu schweißtreibenden Temperaturen. Da wir alles genau wissen wollten, hatten wir "Karl den Guide" engagiert, der ein ausgewiesener Experte für Baden-Baden, seine Geschichte, sowie das Umland ist.

Zunächst ging es hinauf zum Alten Schloss. Dort hat uns Karl erzählt wie die alten Rittersleut so gelebt hatten - ohne Zentralheizung und Smartphone 😩. Sprinkleranlagen gab es natürlich auch keine - daher ist das Teil auch irgendwann mal komplett ausgebrannt.

Die erste "Vorlesung" am Morgen...

...vermittelt einen Eindruck wie es damals war

Danach hatte keiner mehr Lust das alte Gemäuer wieder herzurichten - stattdessen hat man dann das Neue Schloss gebaut, das neben anderen Annehmlichkeiten deutlich näher an den vielen leckeren Eisdielen der Stadt errichtet wurde 😋. Diese haben wir leider nicht gestreift, aber man könnte ja über einen nächsten Besuch im Sommer nachdenken...

Eine tolle Aussicht hatte man vom Balkon...

...der wegen der kaputten Fenster aber recht zugig war 🤪

Nach der sehr informativen Schlossbesichtigung ging es weiter hinauf zum Battert Felsmassiv. Auf dem Weg dorthin passierten wir die älteste Eiche weit und breit ("Batterteiche"). Leider hat diese ihr fotogenes Feature (einen dicken Ast) verloren und taugt jetzt eher zum "krebseln" für Kinder als zum romantisches Motiv.

Die Batterteiche...

...und ihr abgebrochener Ast 😢

Hinauf zum Battert und entlang der mächtigen Felsen wurde das Gelände zuweilen etwas alpin. Das stellte aber die sportliche Mannschaft des SCE vor keine grossen Herausforderungen. Die Mittagspause an der Wolfsschlucht wurde dann aber doch von allen begrüßt. Dort gab es zur Kräftigung freie Menüwahl: Schnitzel, Maultaschen oder Rucksackvesper 💪.

Hinauf zum Battert

Der Abstieg Richtung Wolfsschlucht

Nach der Mittagspause kamen wir zunächst an der "Teufelskanzel" (Felsen) vorbei und erfuhren bei dieser Gelegenheit, dass diese nichts mit dem gleichnamigen ex - Ministerpräsidenten Erwin Teufel zu schaffen hat, sondern mit dem "Leibhaftigen". Glücklicherweise gibt es gerade gegenüber eine "Engelskanzel", sodaß man sich vorstellen kann, wie sich das teuflische Problem damit relativiert hat. Ob der Spruch "armer Teufel" darauf zurückzuführen ist, konnte nicht abschliessend geklärt werden.

Karl der Guide illustriert die "Theorien"...

...die sich um die Teufelskanzel ranken

Von der Teufelskanzel ging es ironischerweise direkt ins Paradies. Eine wahrlich paradiesische Wohnanlage mit Villen aus den 20er Jahren mit spektakulären Wasserspielen und einem schönen Ausblick auf die Altstadt. Dort haben wir die Caracalla Therme und das Friedrichsbad gestreift - die Eisdielen aber links liegen gelassen 😢.

Wasserkunst im Paradies mit Blick auf die Altstadt

Von der Altstadt ging es dann wieder hinauf über etliche "Stäffelen" Richtung Parkplatz zu den Autos. Beim "Final Climb" konnte es einem nochmal richtig warm werden, da die Temperaturen in der Bäderstadt doch deutlich höher waren als auf der zugigen Höhe.

Lustige Gesellen trieben sich in der Stadt herum

Und romantische Plätzchen mit herrlicher Aussicht gab's genug



Zum vorläufigen Abschluss entführte uns Karl der Guide in "sein" Weinhaus am Mauerberg. Dort wurde schnell klar, dass er ein beinahe fanatisches Kind der Ortenau mit all seinen köstlichen Produkten ist. Nachdem wir 4 verschiedene, alkoholische Getränke (plus Wasser & Brot) probiert hatten, wurde das allerdings auch nachvollziehbar: Karl konnte so manchen Zungenschnalzer als Kompliment verbuchen.

Direkt an den Weinbergen gelegen...

...war die Verkostung ein schöner Abschluss

"Man könnte grad sitzenbleiben und bei einem ordentlichen Rostbraten noch ein - zwei Viertele trinken". So hat man's gehört - aber den Rostbraten musste man fahrsicherheitshalber im Löwen in Enzklösterle genießen.

Insgesamt eine schöne Gelegenheit bei der viel erzählt und gelacht wurde. Grad so wie es sein soll 😊.

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